neue Sterne

Wie schon im vorigen Beitrag geschrieben, habe ich jede Menge Sterne für den neuen Quilt zu nähen. Hier zeige ich noch ein paar der Sterne:  

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Die Sterne sind natürlich noch nicht ganz fertig. Die Ränder müssen noch geschnitten werden. Dabei ist aufzupassen dass rechte Winkel (90 Grad Winkel) entstehen, sonst können die Blöcke nicht ordentlich zusammengenäht werden.

Insgesamt brauche ich für den Quilt 29 verschiedene Sterne. Ich finde es sehr schön, dass durch die verschiedenen Stoffe, jeder anders wirkt. Da hier nicht so viel Stoff gebraucht wird, können sehr gut Reste verarbeitet werden.

Im nächsten Beitrag werde ich noch weitere Sterne zeigen.

Quilt mit Ohio Stars

Der vierte Quilt ist fertig. Durch die Weihnachtsfeiertage und Ferien hat es ein wenig länger gedauert, da ich dann mit dem Backen von Plätzchen, Geschenke aussuchen und verpacken und vielen anderen weihnachtlichen Dingen beschäftigt war.

Der neue Quilt besteht hauptsächlich aus Ohio Sternen. Wie diese genäht werden, habe ich schon vorher erklärt. Weil die neue Besitzerin der Decke nicht so viel Muster gequiltet haben wollte, habe ich hauptsächlich an den Nähten die Lagen miteinander verbunden (stitch in the ditch). Nur in der Mitte der Sterne und beim Rand durfte ich dann doch ein bisschen mehr machen.

Die Blume in der Mitte der Sterne habe ich mit Hilfe einer Schablone vorgezeichnet und dann genäht. Wie das Quilten mit Schablonen funktioniert, werde ich in einem der nächsten Beiträge genauer erklären.

Vielen Dank an Accuquilt für das Design. Nur die Farben des ursprünglichen Entwurfs habe ich verändert.

Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wieder viele Ideen bekomme und wünsche euch, dass eure Werke gelingen.

Weihnachten kann kommen

Die nächste Decke ist vollendet. Da Weihnachten nicht mehr weit weg ist, hatte ich die Idee eine Decke zu machen, die unter den Weihnachtsbaum kommen soll. Zuerst habe ich im Internet nach Anleitungen gesucht aber keine gefunden, die mir so richtig gefallen hat. Also habe ich einen eigenen Entwurf erarbeitet. Dazu musste ich die Maße selber berechnen. Die Weihnachtsstoffe habe ich im Internet gefunden. Da es erst meine dritte Quiltarbeit war, habe ich vor einigen Problemen gestanden. Das war zum einen der Stern, der zuerst nicht gelingen wollte. Dazu habe ich schon einen Beitrag geschrieben (hier kommt ihr dahin). Dann war das Vlies ein wenig zu dick, nächstes Mal werde ich sicher ein dünneres nehmen. Das machte das Quilten schwieriger.  Auch kleinere Details sind nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber die errechneten Größen haben alle gepasst. Darüber habe ich mich gefreut. Die kleinen Fehler wird meine Familie beim Auspacken der Geschenke sowieso übersehen  😉 .

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Neue Lektüre

Ich habe vor ein paar Tagen ein wunderschönes Buch mit Bildern von alten Quilts und Anleitungen zu deren Neuinterpretationen geschenkt bekommen. Im Moment hätte ich gerne 24 Stunden pro Tag Zeit, um die ganzen neuen Ideen umzusetzen.handful-of-scraps

Es heißt „Handfuls of Scraps“ und ist von Edyta Sitar. Es zeigt bis zu 200 Jahre alte Arbeiten. Ich würde gerne wissen, wie lange daran genäht wurde! Es gibt ideale Vorschläge, wie die vielen Stoffreste, die von anderen Quilts übrig geblieben sind, in ein wunderschönes Werk zusammengefügt werden können. Dazu gibt die Autorin viele nützliche kleine Hinweise. Das Buch ist in Englisch, aber es ist leicht zu verstehen und hat viele Illustrationen zu den Anleitungen. Ich bin jedenfalls begeistert.

der zweite Quilt ist fertig

Wie der Titel schon sagt, habe ich den zweiten Quilt fertiggestellt. Er kommt auf das Bett meiner zweiten Tochter, die sich schon riesig gefreut hat, dass sie sich heute Abend damit einkuscheln kann. Sie durfte sich neben dem Top auch aussuchen, wie ich das große Teil quilte. Neben den Sicherungsnähten an den Quer- und Längslinien, hat sie sich eine Schablone mit einem schönen Muster für die 30 Blöcke ausgesucht. Die Ränder habe ich durch Freihandquilten mit Blumen und Schlingen verziert.

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Das Quilten ging diesmal viel schneller als beim ersten Mal. Ich kann jedem Anfänger nur raten viel zu üben, bevor es an das eigentliche Werk geht. Es zahlt sich aus. Es macht so viel Spaß, wenn es dann wirklich klappt, und nichts ist frustrierender, als die Nähte wieder aufmachen zu müssen. Natürlich habe ich auch Fehler bei diesem Quilt gemacht und einiges dazugelernt. Es ist schließlich auch erst mein zweiter Quilt und reine Handarbeit. Da muss nicht alles perfekt sein.

Die nächste Arbeit habe ich schon angefangen, wie ich in meinem vorherigen Beitrag geschrieben habe. Die Weihnachtsbaumdecke muss, das versteht sich von selbst, bis Weihnachten fertig werden. Dazu gibt es in der nächsten Zeit noch mehr zu lesen.

der erste Teil von Quilt Nr. 2

Nach dem ersten Quilt habe ich Feuer gefangen und hatte schon vor dem Beenden den nächsten geplant. Meine zweite Tochter hat sich ein sehr viel komplizierteres Top ausgesucht. Das Muster dazu habe ich bei Accuquilt gefunden. Diese Firma stellt ein Gerät zum Schneiden bzw. Stanzen von Stoffformen her. Da ich selber keine Probleme habe mit Rollschneider und Lineal meine Stoffteile zu schneiden, und das Gerät mit den Stanzformen auch recht teuer ist, habe ich es mir nicht gekauft. Aber die Firma bietet auf Ihrer Internetseite sehr schöne kostenlose Vorlagen an, die man sich runterladen kann. Die Maße sind in inch und die Anleitungen auf Englisch, sie sind aber nicht sehr schwer zu verstehen. Bei den Vorlagen haben wir den recht anspruchsvollen Quilt gefunden.

20160916_134519Davon gibt es 30 Teile

 

 

 

 

 

Die Oberseite besteht aus 743 Einzelteilen. Das Schneiden fühlte sich wie eine Massenproduktion an. Das Top ist nun endlich fertig, und jetzt muss ich die Lagen nur noch zusammenfügen.

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Mein erster Quilt

Nach einigem Üben habe ich angefangen. Ich hatte zwar einige Vorlagen und Muster von Quilttops, aber meine Tochter war nicht so ganz überzeugt. Ich habe mich daran gemacht, einen eigenen Entwurf zu erarbeiten. Das kam dann dabei heraus:

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Der Hauptton sollte rötlich sein, und der Quilt sollte 1,60m x 2,15m groß werden.

 

 

 

 

 

 

Den Stoff habe ich in dem Laden „Quiltkorb“ in Berlin-Spandau gekauft. Es hat viel Spaß gemacht, dort zu stöbern und die richtige Farbzusammenstellung zusammenzusuchen. Da ich mir bei dem Stoff für die Rückseite und auch Teile des Tops nicht so sicher war, ob der meiner Tochter auch gefällt, habe ich ihn erst nicht gekauft. Doch mein Kind fand ihn sehr schön, und damit ich nicht noch einmal zum Laden fahren muss, wurde mir der Stoff nach Hause geschickt. Vielen Dank für diesen Service.
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Insgesamt sind 11 verschiedene Stoffe darin verarbeitet worden.

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Die Quiltoberseite wuchs an vielen Abenden. Nachdem diese dann fertig war, habe ich unsere Tischtennisplatte für die nächste Phase gebraucht. Ich habe ca.100 kleine bunte Sicherheitsnadeln benutzt, um die drei Lagen zusammenzustecken. Nach den Sicherungs-nähten holte ich meine neu gekauften Schablonen heraus, zeichnete diese Muster auf und endlich konnte ich diese mit der Nähmaschine „nachzeichnen“.  Nach einigen Tagen und schmerzenden Schultern (ab und zu eine kleine Pause ist sehr empfehlenswert) war es geschafft:

20160802_104020Die Decke wird ständig benutzt, was hier schon zu erkennen ist.

Dann wollte ich das Quilten lernen

Da ich nach den Kissenhüllen und dem Ball endlich eine Decke für einer meiner Töchter nähen wollte, ich aber immer noch nicht das Gefühl hatte, das ich genug über Quilttechniken weiß, habe ich nach Kursen gesucht. Also habe ich mich an meinen Computer gesetzt und in meiner näheren Umgebung danach gesucht. Nähkurse habe ich einige gefunden, auch einen vielversprechenden Kurs über Patchworkarbeiten gab es im Angebot. Dann wurden noch offene Kurse angeboten. Dort kann jeder Interessierte hinkommen, bekommt Anleitungen und Hilfe je nach Wissens- und Könnenstand, aber so hatte ich mir einen Kurs nicht vorgestellt. Ich dachte, dass ich für ein paar Übungsstunden bezahle. Dort sind alle etwa mit gleichem Wissen oder auch Nichtwissen zusammen und bekommen von einer hoffentlich genug erfahrenen Quilterin erklärt, welches Rüstzeug gebraucht wird, wie angefangen wird und welche Techniken es gibt. Sicher gibt es solche Kurse, ich aber habe keinen entdeckt. Da ich auch noch eine Familie habe, auf die ich Rücksicht nehmen muss, sind einige Wochentage und Uhrzeiten sowieso problematisch.

Ich habe nach einer Alternative gesucht und tatsächlich aufgestöbert. Auf der Website www.Craftsy.com (eine amerikanische Internetplattform) gibt es zu vielen verschiedenen Themen Kurse in englischer Sprache zu kaufen. Da habe ich auch für mich passende Lehrstunden gefunden. Die Dozentin hat genau erklärt, was ich alles brauchen würde und wie Quilten funktioniert. Außerdem meinte sie, dass es ungefähr 20 bis 24 Stunden reine Übungszeit an der Nähmaschine dauert, bis ein ansehbares Ergebnis herauskommt.

Mit neuem Mut habe ich nun eingekauft: Quiltlineal (hat sich später als zu kurz erwiesen), Rollschneider, wasserlöslichen Textilstift, Quiltnadeln für die Nähmaschine, Quiltschablonen, die ich für die Decke meiner Tochter benutzen wollte, Quiltstecknadeln (sind länger als normale Stecknadeln und haben einen größeren Kopf), einen Obertransportfuß und einen Freihand-Quiltfuß (zu den beiden ist später mehr unter Tipps und Hinweisen zu finden). Dann habe ich noch ein großes Vlies bestellt. Das habe ich sowieso für den späteren Quilt gebraucht. Stoffreste hatte ich noch.

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Ach ja, die Handschuhe habe ich vergessen! Zum Anfang habe ich meine alten Reithandschuhe benutzt. Später habe ich mir spezielle Quilthandschuhe besorgt.Bestimmt fragen sich einige, warum Handschuhe beim Quilten nötig sind. Wenn der Stoff unter den Fingern weggleitet und das Ergebnis furchtbar aussieht, dann ist das schnell erklärt.

Und dann habe ich das Freihandquilten geübt! Zum Anfang sah alles noch entmutigend aus, die Abstände zwischen den Einstichen waren ungleichmäßig, die Linien nicht gerade, die Fadenspannung war nicht zu regulieren, weil ich entweder zu schnell oder zu langsam gearbeitet und immer mehr Druck ausgeübt habe. Aber nach wenigen Stunden und verkrampften Schultern kamen die ersten zufriedenstellenden Ergebnisse heraus. Mein Rat: Gebt bloß nicht schnell auf, sondern lasst Euch Zeit beim Üben!

Weiter ging es

Die Nachricht, dass es in meiner Familie Nachwuchs geben sollte, hat mich nach dem Nähen der Kissenhüllen zu meinem nächsten Werk geführt. In dem im vorigen Beitrag vorgestellten Buch entdeckte ich einen Spielball aus Stoff, den ich sehr passend fand. Der Ball wird aus 12 Fünfecken genäht. Die Anleitung dazu war einfach zu verstehen, das Spielzeug war wirklich schnell fertig.

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Den passenden Stoff habe ich in dem Laden „Kleine Strickerei“ in Berlin-Frohnau gefunden. Vielen Dank für die Hilfe beim Suchen der passenden Stoffe.

Die Einzelteile werden per Hand zusammengenäht. Das war bei dem kleinen Ding auch nicht weiter schlimm, aber ich habe für mich festgestellt, dass ich größere Projekte sicher nur mit einer Nähmaschine herstellen möchte!